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WOHNGIFT-CHECK |
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Der Wohngift-Check umfasst die Untersuchung einer Hausstaubprobe (oder
alternativ einer Materialprobe) und einer Raumluftprobe. Es ist die umfassendste
Möglichkeit, eine unklare Schadstoffquelle im Wohnraum einzugrenzen.
Eventuell sollten Sie vorher überprüfen, ob eine Belastung durch
Formaldehyd oder Schimmelpilzsporen gegeben ist, denn diese werden mit
der Untersuchung nicht erfasst, sind aber eine häufige Ursache für
Beschwerden.
Hausstaubprobe
Schadstoffe wie Holzschutzmittel, PCBs, Flammschutzmittel und Pyrethroide
reichern sich im normalen Hausstaub an und zwar umso stärker, je größere
Mengen an schadstoffhaltigen Mitteln angewendet wurden. Zur Abschätzung
der Belastungssituation ist daher eine Hausstaubuntersuchung gut geeignet.
Materialprobe
Die Staubuntersuchung liefert keine konkrete Aussage über die
Quelle einer Belastung. Soll z.B. die Konzentration von Holzschutzmitteln
in einer Holzverkleidung ermittelt werden, um über Sanierungsmaßnahmen
entscheiden zu können, müssen Materialproben entnommen und untersucht
werden.
Raumluftprobe
Lösungsmittel und andere flüchtige organische Substanzen
(VOC) werden aus Möbel- und Teppichklebstoffen, Lacken oder vielen
anderen Baustoffen und Einrichtungsgegenständen freigesetzt und können
die Raumluft und damit ihre Gesundheit über längere Zeit belasten.
Im Wohngift- Check ist ein Probenahme-Set, eine ausführliche Gebrauchsanleitung
sowie ein Fragebogen zur Eingrenzung der Schadstoffquellen vorhanden. Der
Wohngift-Check wird nach der Probenahme ins Analyselabor geschickt
(Verkaufsverpackung = Rücksendebox).
Die Analysenergebnisse liegen ca. 14 Tage nach Probeneingang vor. Der
Untersuchungsbericht umfasst neben den Analysewerten eine ausführliche Bewertung
der Ergebnisse anhand von Richt- und 0rientierungswerten und wird per Post
zugesandt. |
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