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SCHWERMETALLUNTERSUCHUNG
NACH BERLINER LISTE

  Die Bodenprobe wird auf ausgewählte Schwermetalle nach Berliner Liste untersucht.          

Je nach festgestellter Schwermetallbelastung wird der Boden in eine Belastungskategorie eingeteilt, zusätzlich werden Nutzungsempfehlungen gegeben. Sind Schwermetalle im Boden vorhanden, können sie von den Pflanzen aufgenommen und gespeichert werden. Ob und wie viel eine Pflanze aufnimmt, hängt von verschiedenen Bedingungen ab, die man zum Teil beeinflussen kann.           

Die Wirkung der Schwermetalle auf Lebewesen hängt davon ab, in welchem Zeitraum wie viel von welchem Schwermetall aufgenommen wird, aber auch davon, wer es aufnimmt: Pflanze, Mensch oder Tier. Ein Teil der Schwermetalle ist als Spurenelement lebensnotwendig: für den Menschen u.a. Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Aber - wie gesagt - die Dosis macht es! Wird sie zu hoch, wird auch der lebensnotwendige Stoff zum Gift. Andere Schwermetalle, wie Blei, Cadmium und Quecksilber wirken ausschließlich als Schadstoffe. Sie ersetzen teilweise notwendige Spurenelemente im Körper. Da sie nur sehr langsam wieder ausgeschieden werden, können sie sich anreichern und dadurch Störungen im Körperhaushalt bis hin zu schweren Krankheiten hervorrufen. Cadmium und Quecksilber sind für Pflanzen, Mensch und Tier gleichermaßen giftig. Blei ist für Mensch und Tier giftig.
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